Fad und düster

… wird die Welt dort, wo keine überzeugten Christen mehr sind.

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Mt. 5,13-16

Ungesalzener Einheitsbrei, trübe Aussichten – das ist das Menschenlos einer Welt, die auf das Christentum verzichten will (und eines säkularisierten Christentums, das sich nur noch als soziales Gimmick versteht).

Seien wir Salz in der Suppe der Gesellschaft, und stecken wir der Welt ein Licht auf!
Seien wir als Christen kraft- und phantasievoll, bringen wir Freude am Gebet und eine Kultur des Lebens.
Seien wir als Christen hilfsbereit, nicht um selbst zu leuchten, sondern damit unsere Taten die Welt zum Leuchten bringen und auf die Stadt auf dem Berge, das Himmlische Jerusalem, weisen.

Bilden wir christliche Dörfer, nicht um uns abzuschotten, sondern um der Welt unsere aromatischen Speisen und das helle Licht zu zeigen.
Seien wir laut gegen Unrecht.
Versalzen wir den Machthungrigen die Suppe.

Das alles können wir, wenn wir darum beten. Ohne Gebet sind wir bloß das oben erwähnte säkularisierte Christentum und dann bald nicht mal mehr das. Ohne Gebet wird aus Salz und Licht über kurz oder lang etwas Giftiges und Grelles. Wenn wir uns aber immer wieder betend klarmachen, daß Gott unser einziger Herr ist, daß am Ende Er das Sagen hat und sonst keiner, dann können wir in aller Demut tun, was gut ist. Dann kommen durch Salz und Licht Geschmack und Farbe der Welt zur Geltung.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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