Gegen gierigen Giersch

Er überwuchert den halben Vorgarten,  und nicht einmal Geranium kann sich dagegen durchsetzen. Das ist frech und hat zu unterbleiben, und so machte ich mich heute daran,  den Vorgarten zu entgierschen. Das ist wegen des zähen Wurzelwerks eine langwierige Arbeit,  aber immerhin konnte ich heute einigen Tulpen und einem kleinen Rosenbusch Luft verschaffen.  Die Maiglöckchen werden nun auch sichtbar und bereiten sich schon auf ihren Monat vor.

Morgen mache ich weiter!

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About Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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3 Responses to Gegen gierigen Giersch

  1. Avatar von Vera Vera sagt:

    „Morgen mache ich weiter!“ Mein Priester hat mir klar gemacht, dass auch ein kleines Pflänzchen am Sonntag auszurupfen – nur so nebenbei, also nicht als explizit geplanter Arbeitseinsatz – ein Verstoß gegen die von Gott gewünschte Sonntagsruhe ist. (Geistige und künstlerische Arbeiten dagegen darf man verrichten, also Hausaufgaben machen, ein Bild malen.)

    Es fällt mir super schwer (auch wenn ich es akzeptiere; es ist einfach ein Akt des Gehorsams, und da muss ich mich wirklich noch üben), und ich vergesse mich manchmal. Ich habe mir daher vorgenommen, meine Beete sonntags nur aus der Ferne zu bewundern. 🙂

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