Es gibt Tage, da fallen mir Christen ganz verschiedener Couleur so um die Wette auf die Nerven, daß ich kurz denke, ich halte das nicht mehr lange aus.
Dann helfen mir zuverlässig drei Dinge:
Die Messe, die Anbetung und die Sicherheit, daß Jesus Christus es aushält mit mir und allen anderen.
Darauf folgt dann regelmäßig die Erkenntnis, daß ich zu den Nervensägen gehöre – auch wenn ich natürlich eine andere minder schlimme Art von Nervensäge zu sein glaube, als diese Modernisten, Sedisvakantisten, Irgendwisten, über die ich mich so ärgere.
Dann ärgere ich mich ganz kurz über mich selber und darüber, daß der Herr mir nicht unfassbare Mengen an Geduld, Verstand und Frömmigkeit gewährt hat. Und dann bereite ich mich auf die nächste Beichte vor.
So ähnlich ist das bei unzähligen Christen seit Beginn der Christenheit. Es scheint, so komisch das klingt, ein Erfolgsrezept zu sein.



Liebe Claudia, sofern ich als Subtyp eines Irgendwist mit meinem „Tunnelblick“ letztens Teil deiner Beichte geworden bin; es tut mir aufrichtig leid!
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Lieber Hartmut,
Ich fand das nicht im mindesten kränkend, habe mich nur über mich selbst gewundert und dann Dir und mir erklärt, wie so ein Tunnelblick bei mir entsteht: Aug anstehenden Gottesdienst freuen und als Radfahrer auf Verkehr achten – da sehe ich irgendwie kaum etwas anderes oder jemand anderen.
Aber wir müssen wirklich mal wieder einen Kaffee trinken.
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