Wie das Meer

Wie das Meer das Ufer überspült
Und zurückweicht und dann wiederkehrt,
Und in seiner Macht die Erde nährt,
Steine schleift und heißen Sandstrand kühlt,

So bist Du, mein Gott! Bald fern, bald nah,
Nährst die Seele durch Dein ewges Wort,
Schleifst die Bosheit aus dem Herzen fort, 
Bist in Leid und Freude immer da.

Und doch anders: Wie ein Meer voll Licht,
Voller Leben, aber ohne Tod.
Voller Segen ist Dein Wein und Brot,
Voll Barmherzigkeit ist Dein Gericht.

© Claudia Sperlich
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About Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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2 Responses to Wie das Meer

  1. Avatar von Hans-Jürgen Caspar Hans-Jürgen Caspar sagt:

    Danke! Sehr schön! Und wahr!

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