… und zweifellos ein Wunderwerk, in dem unzählige Teile aufeinander abgestimmt sind. Und er hält viel aus, kommt mit schweren Krankheiten und Verletzungen oft erstaunlich gut zurecht, erträgt schlechte und achtlose Behandlung lange und kann unter Umständen über hundert Jahre halten.
Aber er hat auch seine Tücken. Da ist zum Beispiel die Wirbelsäule, im Idealfall sehr biegsam, aber doch aufrecht, mit dem Nervensystem im Innern, das das Hirn mit dem ganzen Rest verbindet.
Nun kann die auch schief stehen, wie bei mir, nur ein kleines bisschen, von außen kaum merkbar. Und dann kann es passieren, dass ein Lendenwirbel auf den Teil des Nervenstranges drückt, der für den rechten Unterschenkel verantwortlich zeichnet. Dieser rechte Unterschenkel tut dann höllisch weh, während die Region, in der sich der verantwortliche Wirbel befindet, sich wohlfühlt und schweigt.
Also sagt ein Arzt, es liegt an fehlender Muskelmasse im Unterschenkel. Man versucht, das zu trainieren (AUA!), es hilft aber nicht.
Eine Ärztin sagt, man habe vermutlich ein Lipödem (hat man mit Sicherheit nicht, und es täte auch nicht so weh).
Endlich vermutet ein Arzt den wahren Grund, das Röntgenbild bestätigt das, und Krankengymnastik soll Rücken- und Bauchmuskulatur aufbauen und so den Wirbel unterstützen, damit er nicht mehr so blöd herumhängt. Und schon nach dem ersten Mal ist es viel besser!
Für die Zukunft: Morgengymnastik! (Ja, da muss ich mich dran gewöhnen.)
Und wenn etwas über längere Zeit weh tut: Am besten nicht erst nach einem knappen Jahr zum Arzt gehen, und Geduld mit der Ärzteschaft haben, die ist nämlich auch fehlbar.
Und tausend Dank den Ärzten, die richtige Diagnosen stellen, und all jenen, die Krankengymnastik und Physiotherapie gelernt haben und das so richtig gut können.



Gratulation!
Der Herr schenke Dir nun vollständige Heilung!
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Dankeschön! Ich bin zuversichtlich, dass es zumindest viel besser wird.
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