Wochenkommentar zu Spätabtreibung und Werbeverbot

Hier der Podcast zu meinem Wochenkommentar auf Radio Horeb zu einem hanebüchenen Gesetz in New York und einem ebensolchen Gesetzesentwurf in Deutschland.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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4 Antworten zu Wochenkommentar zu Spätabtreibung und Werbeverbot

  1. gerd schreibt:

    Meine volle Zustimmung zu diesem hervorragenden Podcast. Die Wahrheit wird uns frei machen, man muss sie nur aussprechen.

  2. akinom schreibt:

    „Alles (bezüglich Abtreibung) gehört verboten, so wie jede andere Tötung auch!“ Auf diese Weise macht sich die Bloggerin zur Fürsprecherin aller Ungeborenen, die weder sprechen, schreiben, wählen, noch protestieren können. Himmlischer Fürsprecher ist für mich der Heilige Johannes der Täufer, der schon im Mutterleib so eindrucksvoll mit seinem Cousin Jesus kommuniziert hat, der auch noch nicht geboren war.

    Ich persönlich habe im Kalender 2019 ein Datum im September vorgemerkt, an dem ich die Geburt meines 5. Enkelkindes erhoffte. Leider ist es – wie ich dieser Tage erfuhr – im Mutterleib gestorben. Nein, mein Enkelkind ist kein blutiger Zellhaufen. Es ist ein Mensch! Als erstes habe ich den „Rosenkranz der Ungeborenen“ mit den Tränen der Gottesmutter gebetet und dann dem Kind die „geistige Taufe“ gespendete auf den Namen „Baby Adam (=Mensch)“. Ich bin überzeugt: Baby Adam ist ein mächtiger Fürsprecher im Himmel für seine Eltern, Geschwister und die ganze Familie!

    Von der Legalisierung der Abtreibung bis zur Geburt durch den Senat von New York habe ich zuerst in der neuesten Ausgabe des PUR-Magazins erfahren, wo die Lebensrechtler dort jetzt prognostizieren, dass Ärzte und Krankenschwestern, die sich weigern, ungeborene Babys abzutreiben, künftig ihren Arbeitsplatz verlieren…

    Linke Parteien sind es global, die Abtreibung zum Menschenrecht machen wollen und sich vehement – welch eine Ironie der Geschichte – für die Tötung „lebensunwerten Lebens“ stark machen. Massenproteste „gegen Rechts“ werden überall bejubelt.

    Vermutlich weil den Menschen Themen wie Weltwirtschaft, Frauenquoten, Naturschutz, Kitaplätze, gendergerechte Sprache, Mulitkulti, Einwanderung etc. wichtiger finden als das Lebensrecht von der Wiege bis zur Bahre wird Abtreibung als Menschenrecht nicht wirklich mehr kraftvoll, mutig und erfolgreich bekämpft.

    Das Kindeswohl, das so vehement im Zusammenhang mit Missbrauchsskandalen eingefordert worden ist, gilt offenbar nicht für Ungeborene. Sie haben offenbar weder Wert noch Würde!

    „Hauptsache gesund!“ Das ist unser Glaubensbekenntnis. Pränataluntersuchungen lassen Behinderungen der Föten erkennen, um dann durch Tötung im Mutterleib zu verhindern, dass sie geboren werden. Menschen, die eine Abtreibung mit einer Behinderung überlebt haben, bezeugen, dass Behinderung keine Krankheit ist und dass man damit froh und auch glücklich leben kann. Das bezeugen auch zahlreiche Behinderte, die geliebt und gut betreut sind. Für sie ist das Leben wirklich lebenswert!

    Behinderten durch den Tod vor der Geburt viel Leid ersparen? Das ist äußerst zweifelhaft. Vielleicht liegt die weit verbreitete Vermutung darin, dass auf viele Menschen allein der Anblick Behinderter abstoßend wirkt. Das wiederum macht es leicht, Werbung für Abtreibung gesetzlich zu erlauben. Ich bin übrigens auch dafür: Die ehrlichste Werbung für Abtreibung sind Videos von der Tötung Ungeborener im Mutterleib! Doch gerade die ist offenbar unerwünscht.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Dabei ist die medizinische Indikation in Deutschland mit 3,9% nicht mal häufig, die so oft beschworene kriminologische Indikation kommt fast nie zum Tragen – und die Beratungsregelung (also: Baby passt grad nicht) ist in 96,1% der Fälle ausschlaggebend.

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